Threshold

Video Art & Installation

PROJECT

Was passiert mit einem Gefühl, wenn wir ihm keinen Namen geben können?
Warum fühlen sich manche Erinnerungen realer an als die Realität?
Wie verändern Licht, Raum und Zeit unsere Wahrnehmung von Identität, Erinnerung und Nähe?

 

Dieses Projekt untersucht, wie sich innere Zustände räumlich erfahrbar machen lassen.

 

Ausgangspunkt ist die Frage, wie sich Erfahrungen darstellen lassen, bevor sie eine eindeutige Bedeutung oder Sprache gefunden haben – jener flüchtige Moment, in dem etwas bereits spürbar ist, sich aber noch nicht benennen lässt.

 

Menschliche Interaktion, Bewegung, Licht und Projektion dienen dabei nicht der Illustration einer Geschichte, sondern als Mittel, um Atmosphäre sichtbar zu machen und emotionale Zwischenräume erfahrbar werden zu lassen.

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T16 Festival

Video Art & Installation

 

VIDEOGRAFIE
VIDEO ART
INSTALLATION 

 

Videography

EMOTIONAL STATE

Die filmischen Aufnahmen entstanden intuitiv und ohne festes Narrativ. Statt eine Handlung abzubilden, entstanden Bilder, die sich zwischen Realität und Erinnerung bewegen.

Mich interessiert nicht die Darstellung eines bestimmten Gefühls, sondern die Frage, wie sich ein Zustand zeigen lässt, der sich einer eindeutigen Beschreibung entzieht.

Video Art

Reduction

Im weiteren Prozess begann ich, das Material immer stärker zu reduzieren. Gesichter, Körper und individuelle Merkmale treten zunehmend in den Hintergrund.

Mit jeder Reduktion verliert das Bild an Information und gewinnt gleichzeitig an Offenheit. Die Wahrnehmung verschiebt sich vom einzelnen Menschen hin zur Atmosphäre, die zwischen den Figuren entsteht.

Light

Während der Bearbeitung entwickelte sich das Projekt in eine Richtung, die ursprünglich nicht geplant war. Durch optische Filter und digitale Bearbeitung entstanden organische Lichtstrukturen, die sich weder eindeutig als Körper noch als Material lesen lassen.

Mich interessiert dieser Zwischenbereich, in dem Formen ihre eindeutige Bedeutung verlieren und Raum für neue Assoziationen entsteht.

Installation

Für das T16 Festival wurde das Material erstmals als ortsspezifische Projektion weiterentwickelt. Projektionen auf Architektur und transparente Malerfolie lösten das Bild aus dem Bildschirm und überführten es in den Raum. Licht, Material und Bewegung wurden zu gleichwertigen Bestandteilen der Installation.

Mit der Übertragung in den Raum veränderte sich das Projekt grundlegend. Die Projektionen wurden Teil der Architektur und machten Atmosphäre körperlich erfahrbar.

Mit der Übertragung in den Raum veränderte sich das Projekt grundlegend. Licht ist dabei nicht länger nur Bildinhalt, sondern wird selbst zum räumlichen Material.

Open Process

Das Projekt befindet sich weiterhin in Entwicklung. Die Installation versteht sich als erster räumlicher Versuch, filmisches Material in eine begehbare Erfahrung zu übersetzen und bildet den Ausgangspunkt für zukünftige Arbeiten an den Themen Wahrnehmung, Licht und Körper.

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Femme with Gun

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Studio Trafique