Was, wenn Sehen nicht mit den Augen beginnt, sondern mit der Wahrnehmung des eigenen Selbst?
Learning to See bewegt sich zwischen Sichtbarkeit und Verborgenheit.
Der Film folgt keinem Narrativ, sondern einer Transformation, die sich weniger erzählen als erleben lässt.
Der Film versteht Transformation nicht als plötzliches Ereignis, sondern als langsamen Prozess des Sichtbarwerdens.
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Zoe Straub
Experimental Short Film
VISUAL LANGUAGE PRODUCTION POST PRODUCTION
Visual Language
Schleier, Nebel und Spiegelungen prägen die visuelle Sprache des Films. Sie verdecken den Körper nicht, sondern verändern seine Wahrnehmung und lassen ihn zwischen Sichtbarkeit und Verborgenheit erscheinen.
Die blau-lilane Farbwelt und die langsamen Bewegungen schaffen einen Raum, in dem Realität und innere Wahrnehmung ineinander übergehen.
Symbolism
Der Schleier, der Nebel und die Spiegelung erscheinen im Film als wiederkehrende Motive. Sie stehen weniger für konkrete Bedeutungen als für Übergänge zwischen unterschiedlichen Wahrnehmungen des Selbst.
Sichtbarkeit und Verborgenheit existieren dabei gleichzeitig.
Learning to See versteht Sehen nicht als rein visuellen Vorgang.
Der Film fragt, was geschieht, wenn wir beginnen, uns von äußeren Bildern zu lösen und uns selbst neu wahrzunehmen.